Unser Außengehege ist einzugsbereit

Wir haben es seit längerem bedauert, dass wir bei schönem Wetter draußen waren und unsere zwei Kater nur aus dem Fenster gucken konnten. Spaziergänge mit und ohne Leine (unter Aufsicht) haben die Situation zwar etwas verbessert, aber wir gehen jetzt den nächsten Schritt und bauen ein Gehege.

Diese Seite wird ab und an aktualisiert, je nach Bau- bzw. Ausstattungsfortschritt. Solltet ihr Ähnliches vorhaben und wollt uns Fragen stellen, könnt ihr gern Kontakt zu uns aufnehmen.

Anfang April 2013, nach einigem Überlegen haben wir uns für den Standort des Geheges entschieden. Es soll in Verlängerung unseres "Wäschedaches" entstehen. So haben unsere Miezen 10 qm überdachte Fläche, dazu kommen dann 25 qm Gehege unter freiem Himmel, insgesamt sind das dann 35 qm. Nicht viel im Vergleich zu "echten Freigängern", aber auch eine gute Alternative zum Spaziergang an der Leine.

Beim Ausheben der Löcher  für die Pfostenanker leistet eine Gartenkralle gute Dienste. Die Löcher können somit recht schmal gehalten werden (D: ca. 30 cm). Ist der Untergrund nicht zu steinig, lässt sich die Erde gut lockern und anschließend mit einer einfachen Konservendose aus dem ca. 70 cm tiefen Loch holen.

Hier erkennt man die ungefähre Größe des Geheges. Die Seitenlängen betragen je 5 m, die Abstände der Anker zueinander 2x2 m und 1 m. Die Maße haben wir auf Grund der Abmessungen der Gitterelemente gewählt. Zur Materialwahl später mehr...

Die letzten von insgesamt 12 Pfostenankern (800x60x6 mm) werden gesetzt. Pro Anker haben wir 2 bis 3 Säcke Estrich-Beton (je 25 kg) verbraucht. Die erste Mischung darf nur mäßig feucht sein, damit der Anker ausgerichtet werden kann und nicht versackt. Bis kurz vor der ersten Querstrebe haben wir die relativ trockene Mischung mit einem langen Holz gut eingestampft. Die folgende Mischung erhält dann etwas mehr Wasser. So kann der Beton den Anker beim Rütteln gut umfließen. Zum Schluss wurde mit einem Spachtel die Oberfläche so bearbeitet, dass Regenwasser immer vom Pfosten weglaufen kann.

Alle Pfostenanker sind gesetzt. Nächster Schritt: Aufstellen der Pfosten.

Die ersten Pfosten sind verschraubt. Kurzzeitig hatten wir einen "Baustopp", weil wir nach Erkundigung beim Bauamt noch einen Bauantrag einreichen mussten. Unser Grundstück liegt zur Hälfte im Außenbereich, so dass auch für ein Gehege der Antrag notwendig wurde. Gott sei Dank haben wir die Genehmigung innerhalb kurzer Zeit erhalten, so dass es schnell weiter gehen konnte.

Unsere Wiese ist leicht abschüssig. Deshalb haben wir die Höhe der Pfosten anpassen müssen. Der größte Pfosten misst 2,70 m, der kleinste Pfosten 2,40 m. In Ermangelung einer Schlauchwaage haben wir das mit einer langen Aluschiene und Wasserwaage ausgemessen (siehe auch nächstes Bild). Von weitem sehen die Pfosten ziemlich schmächtig aus. Deshalb sind wir jetzt froh, dass wir nicht 7x7, sondern 9x9-Pfosten genommen haben.

Katzengehege Rohbau

Die ersten Querbalken (9x9) liegen auf ihren Winkeln. Die Winkel sind 70 mm breit. Der Vorteil gegenüber einer zimmermannsmäßigen Ausführung (gezapft usw.) ist der, dass die Hölzer mal leicht ausgetauscht werden können. Die Winkel sollten jedoch von der stabilen Sorte sein, damit das Gehege ausreichend standsicher wird. Die Pfosten selbst sind mit Pfostenkappen abgedeckt.

Katzengehege mit erstem Gitter

Das Grundgerüst aus Holz ist soweit fertig. Angeschraubt ist auch die Tür, bestehend aus Kantholz 7x7 cm. Sie ist entsprechend schwer, so dass zur Befestigung Torbänder verwendet wurden. Die Steine, die z. Z. auf dem Rasen liegen, stellten eine Variante der Einfassung dar: doppelreihige Mähfixsteine mit Kies aufgefüllt, hätten einen Abschluss zum Gitter am Boden bilden können. Im Laufe des Projekts haben wir uns aber doch anders entschieden.

Katzengehege Nord-West-Ansicht

Enzo sitzt hier schon mal zur Probe auf den Mähfixsteinen. Die sollen dann innerhalb des Gitters verlegt werden und als Catwalk dienen. Ihr wisst ja, dass Miezen gern solche schmalen Pfade benutzen.

Schweißgitter für Katzengehege

Ein paar Sätze zur Materialwahl des Gitters: Wir haben uns letztlich für Schweißgitter der Firma F. Carl Schröter entschieden. Das Gitter hat eine Maschenweite von 5x5 cm, die Drahtstärke beträgt 3,8 mm. Das Gitter gibt es in verschiedenen Größen und das Wichtigste, es ist feuerverzinkt. Anfangs wollten wir Estrichmatten verwenden. Die sind natürlich wesentlich preiswerter, haben aber nur eine Materialstärke von 1,5 bzw. 2 mm und sind nicht feuerverzinkt. Alle Hölzer sind so verschraubt, dass wir mit vorkonfektioniertem Gitter der Abmessungen 1x1 m und 2x1 m arbeiten können, ohne zu schneiden. Nur am Boden müssen wir dann die Höhe entsprechend anpassen. Das funktioniert ganz einfach mit einem kleinen Bolzenschneider und natürlich anschließendem Einsprühen der Schnittstellen mit Zinkspray.

Hier haben wir begonnen, unser Wäschedach mit in das Katzengehege einzubinden. Dazu mussten noch 4 Pfosten unter dem Dach gestellt werden, damit jeweils vorn und hinten eine Durchgangstür eingebaut werden kann. Die Türrahmen sind schon fertig, hier aber noch nicht zu sehen. Damit haben die Miezen ein Dach für den Fall, dass es mal regnen sollte. Später bekommt der Schuppen noch eine Katzenklappe und dahinter ein Séparée für unsere Kleinen.

Ansicht Westseite

Das Gehege ist jetzt ringsherum geschlossen. Etwas Inneneinrichtung ist auch schon montiert. Die Glasfiberstäbe im Boden sollen verhindern, dass das Gitter nach außen gebogen werden kann. Somit konnten wir uns ein unteres Kantholz sparen, zumal das Gitter auf Grund seiner Materialstärke auch so recht stabil ist.

Zur Inneneinrichtung gehören Laufbretter (Terrassendielen) aus Lärche. Da wollten wir kein KDI-Holz.

Ansicht Südseite
Wind- und Sonnenschutz
Wind- und Sonnenschutz in Benutzung

Der Wind- und Sonnenschutz ist ebenfalls aus Lärche. Lärche ist ja bekanntlich ein sehr dauerhaftes Holz, welches auch ohne chemischen Holzschutz auskommt.

Ansicht Nordseite mit Tür
Innenansicht

Eigentlich wollten wir nicht mit Rasenborde arbeiten. Aber als Abschluss zum Boden ist diese Variante doch ganz gut. Allerding musste jede Borde etwas bearbeitet werden, wegen der Punktfundamente für die Pfostenanker.

Innenansicht

Als Dachabschluss haben wir feuerverzinkten Maschendraht aufgenagelt. Die Rolle war ein Meter breit und 25 m lang. Die Maschenweite beträgt 19x19 mm. Im Vordergund steht ein "Rosabunter Eschen-Ahorn". Der ist schnellwachsend, schnittverträglich und soll mal als Schattenspender dienen.

Draufsicht

In der Draufsicht erkennt man die Anordnung der Laufbretter. Momentan fehlen noch einige. Sie sind dann mal so angeordnet, dass die Miezen von Brett zu Brett springen können und auf diese Weise das ganze Gehege umrunden können, ohne den Boden zu berühren.

Catwalk im Katzengehege mit Mähfixsteinen

Der Catwalk am Boden ist fertig. Dazu haben wir Mähfixsteine entlang des Gitters verlegt. Der Kreis in der Mitte war schon vor dem Bau des Geheges ein Beet bzw. der Standort der kleinen Kugelsumpfeiche im Vordergrund. Den inneren Kreis haben wir mit dem äußeren verbunden. Auch als die Steine nur zur Probe auf dem Rasen ausgelegt waren, haben die Miezen schon ihre Runden darauf gedreht.   Der Zwischenraum von den Mähfixsteinen zur Rasenborde wird später mit Katzenminze, Baldrian u. a. bepflanzt, die wir bei Rühlemann´s bestellt haben.

Ende August 2013 haben wir auch die Laufbretter komplettiert. In der Mitte gibt es eine kleine Plattform, die recht gern genutzt wird.

Katzengehege Südseite

Panoramaansicht vom 03.07.2014

12.04.2015 - kleines Update:

Wir haben uns jetzt entschlossen, den Garten katzensicher einzuzäunen. Wir halten euch auf dem Laufenden...

 

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